Samstag, 30. März 2013

Adrenalin? Gerne auch im Sommer!

So ganz kann ich noch nicht glauben, dass auf den Winter der Frühlings folgen soll. Der Winter war da und hat seinen Job erledigt, aber der Frühling?
Ne ne, das machst du nächstes Jahr bitte besser!
Dafür sind Osterwochenenden wie dieses, an denen es bei 3° Celsius auch noch regnet, ganz gut geeignet, um durch diverse Foren im Internet zu streifen und Sinnvolles und Interessantes und teilweise auch weniger Sinnvolles zu entdecken.
Als würde eine fremde Macht mir einen Fingerzeig geben wollen, dass ich den Frühling und den Sommer 2013 noch nicht abschreiben soll, stieß ich auf eine interessante Studie. Der Titel der Studie lautet "Environmental temperature variations cause degradations in epinephrine concentration and biological activity".
In der 1994 veröffentlichten Studie werden zwei Sorten von Adrenalin (1:1000 und 1:10 000) hohen Temperaturen (70° Celsius) und niedrigen Temperaturen (5° Celsius) ausgesetzt, jeweils über einen Zeitraum von 8 Stunden in einem 4-, 8-, und 12 Wochen Intervall.
Dabei kam heraus, dass das Adrenalin in der 1:1000 Konzentration keine Probleme mit der Hitze zu haben schien ("was not statistically significant"), während das 1:10 000 Adrenalin bei 12 Wochen Hitze um bis zu 64% abgebaut worden war.
Mit Kälte schienen beide Sorten von Adrenalin wenig Probleme zu haben: "no change was noted from control in either epinephrine concentration when exposed to cold temperatures."

Also Sommer, jetzt wo ich weiß, dass das Adrenalin auf unserem Fahrzeug hitzebeständig ist, darfst du gerne zu uns kommen. Auch wenn ich dann wieder über die dicken, dunklen Arbeitshosen fluchen werde ;=)

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